Unser Trinkwasser ist in Gefahr

Ohne Trinkwasser geht auf dieser Welt nichts. Es ist ein unverzichtbares Nahrungsmittel für Menschen, Tiere und Pflanzen. Und genau dieses Nahrungsmittel ist nun in Gefahr. Auch in Deutschland!

Wie selbstverständlich wird Wasser genutzt. Und es ist schon fast pervers, dass in Industriestaaten die Hinterlassenschaften auf Toilette mit Trinkwasser weggespült werden. Das muss man mal den Menschen in Afrika erklären, die für einen Krug rationiertes Trinkwasser lange Strecken zu Fuß bewältigen müssen.

Wasser ist eine Selbstverständlichkeit

 

Der Trinkwasserverbrauch hierzulande liegt bei etwa 120 Litern pro Tag, so zu lesen in einer Mitteilung des Umweltbundesamtes. Und davon werden “nur” zwei bis drei Liter als Getränk genutzt. Es ist selbstverständlich, dass wir den Wasserhahn zum Duschen oder Abwaschen aufdrehen und dann Wasser fließt.

Grundwasserdilemma

Einerseits ist aufgrund des Klimawandels ein Rückgang des Grundwassers zu verzeichnen. Damit ist die ständige Verfügbarkeit von Wasser in Gefahr. Hinzu kommen durch überbordernde Düngung der landwirtschaftlichen Flächen diverse Verschmutzungen. Den Gipfel bildet die Verseuchung des Wassers mit Mikroplastik.

Andererseits sind die Versorgungssysteme seit mehreren Jahrzehnten nicht routinemäßig erneuert und/oder saniert worden. Durch den rückläufigen Wasserverbrauch werden die Versorgungssysteme nicht mehr ausgelastet, was wiederum zu Ablagerungen führt und Verschmutzungen fördert. Die Kläranlagen erhalten weniger verdünntes Schmutzwasser zur Bearbeitung.

Ein wahres Dilemma.

Versorgung nicht gesichert

Schon heute sind Versorgungslücken registriert. zwar erst im Bereich von wenigen Minuten, doch das kann sich schnell verschlechtern. Daran hat der sinkende Grundwasserspiegel einen großen Anteil. Aber auch das Zusammenbrechen der Versorgung wegen kaputter Versorgungsleitungen ist ein wahrscheinliches Szenario.

Wie damit umgehen?

Den Grundwasserspiegel kann der Einzelne nur durch verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt beeinflussen. Eine “Nach mir die Sintflut”-Mentalität ist in der heutigen Zeit fehl am Platz.

Sich selbst vor der Verschlechterung der Trinkwasserqualität kann man durch wirkungsvolle Wasserfilter schützen. Für wenig Geld gibt es Filterkannen, die neben Kalk vor allem Rückstände von Medikamenten und andere chemische Verbindungen wirkungsvoll aus dem Wasser filtern.

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